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May
29
2008
0

// 50. Jahrestag – Erstbesteigung – Mount Everest

50. Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest

Der Mount Everest – Kurzfassung:

Der Mount Everest, auch Sagarmatha oder Chomolungma, ist mit 8.848 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde und damit auch einer der Seven Summits. Er befindet sich im Khumbu-Himal in Nepal an der Grenze zu China (Autonomes Gebiet Tibet); der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze. Auf nepalesischer Seite ist er Teil des Sagarmatha-Nationalparks, der zum UNESCO-Welterbe gehört.

Der Berg entstand, wie der gesamte Himalaya, als Folge der Plattentektonik durch die Kollision der indischen mit der eurasischen Platte und ist nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest benannt. Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des „dritten Pols“. Am 8. Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff.

Mount Everest – 50 Jahre Erstbesteigung – Langfassung

Durch ihren “Gipfelsieg” erlangten Tenzing Norgay und Edmund Hillary weltweiten Ruhm. Hillary wurde von Queen Elizabeth II. mit einem “Sir” geadelt und Tenzing Norgay in Nepal als Nationalheld gefeiert. Später wurde der Sherpa zum Direktor des Indian Himalayan Mountaineering Institute ernannt. Doch am Gipfelsieg kamen Zweifel auf.

1. Die wahren Gipfelstürmer?

Am Morgen des 8. Juni 1924 verließen die Bergsteiger George L. Mallory und Andrew C. Irvine ihr Lager in 8170 Metern Höhe für einen letzten Gipfelversuch. Sie waren Mitglieder der dritten britischen Mount Everest-Expedition. Um die Mittagszeit wurden die beiden Bergsteiger dabei beobachtet, wie sie eine der Felsstufen, den so genannten “Second Step”, am mehr als 8.500 Meter hohen Nordostgrat überkletterten.

Seitdem waren sie verschollen. Die Frage, ob Mallory und Irvine vielleicht die wahren Erstbesteiger des Mount Everest sind, wird seit mehr als 70 Jahren diskutiert. Ob sie tatsächlich vor ihrem Verschwinden auf dem Gipfel standen, ist jedoch bis heute ungeklärt. Am 1. Mai 1999 finden Mitglieder einer Suchexpedition in 8.200 Metern Höhe die mumifizierte Leiche von George Mallory.

Seit dem immer noch offiziellen Gipfelsieg von Tenzing Norgay und Sir Edmund Hillary vor 50 Jahren haben mehr als 1.200 Bergsteiger den Everest bestiegen. Ein herausragendes Datum war der 8. Mai 1978. An diesem Tag bezwangen der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner und der Tiroler Bergführer Peter Habeler den höchsten Berg der Welt erstmals ohne künstlichen Sauerstoff.

Zweifler und Höhenmediziner, sagten, dass dies unmöglich sei. Selbst wenn die beiden Bergsteiger den Gipfel in der so genannten Todeszone erreichen würden, kämen sie mit schweren Hirnschäden zurück. Beide Alpinisten erfreuen sich heute bester geistiger Gesundheit, auch wenn Reinhold Messner inzwischen den Yeti gesehen hat.

2. General Everest

Obwohl er der höchste unter den Höchsten ist, war für die westliche Welt lange Zeit gar nicht bekannt, dass es den Mount Everest gibt. Der Gigant aus Fels liegt etwas versteckt hinter anderen hohen Bergen. Da Nepal und Tibet ausländischen Landvermessern keinen Zutritt gewährten, blieb er eben unentdeckt.

Um das Jahr 1830 erreichten Landvermesser der Indian Survey den Fuß des Himalaya. Jenseits der Grenze zu Nepal sahen sie gewaltige Gipfel, die weit über die anderen Gebirgsgruppen heraus ragten. Sie glaubten, dass dies die höchsten Berge der Welt sein mussten. Von den hohen Gipfeln beeindruckt, machten sich die britischen Landvermesser daran, ihre Höhe zu ermitteln.

Im März 1856 gab der Surveyor General Andrew Waugh die Ergebnisse jahrelanger Berechnungen bekannt. Gipfel IX, Kangchenjunga genannt, maß 28.156 Fuß und Gipfel XV 29.002 Fuß. Damit war Gipfel X der höchste Berg der Welt. Der Name von Gipfel XV war noch offen. Normalerweise erhielten neu entdeckte und vermessene Himalayagipfel Namen aus der Sprache der einheimischen Bevölkerung.

Aber für diesen gewaltigen Berg wollte der britische Vermessungschef Surveyor General Andrew Waugh keinen einheimischen Namen. Weit verbreitet war der tibetische Name des Berges “Chomolungma”, der soviel wie “Große Mutter Erde” bedeutete. Waugh wollte jedoch für den Bergriesen den Namen seines Vorgängers im Amt: Surveyor General Everest.

Dieser Name setzte sich schließlich durch, obwohl es gerade Everest gewesen war, der sich für die einheimischen Namen einsetzte. Im Jahr 1865, ein Jahr vor Everests Tod, entschied sich die Royal Geographical Society offiziell für den Namen Mount Everest für den höchsten Berg der Welt. Das er der Höchste ist, dürfte unumstritten sein, doch wie hoch er genau ist, darüber variieren die Angaben. Lange Zeit war er offiziell 8.848 Meter hoch. Nach neuen Vermessungen ist er angeblich höher: 8.850 Meter.

3. Ein junger Berg in einem jungen Gebirge

Geologisch gesehen ist der Himalaya ein junges Gebirge. Die Ursache für die Entstehung des Himalaya war das Aufeinandertreffen zweier Kontinentalplatten vor etwa 65 Millionen Jahren im frühen Zeitalter des Tertiär. Im Zuge der so genannten Kontinentaldrift stoßen Indien beziehungsweise die Indo-Australische Platte und die Eurasische Platte seitdem mit einer Geschwindigkeit von rund 15 Zentimetern pro Jahr zusammen.

Bis zum heutigen Tag drang Indien dadurch etwa 2.000 Kilometer nach Eurasien vor. Durch diesen Zusammenstoß wurden Gesteine gefaltet, zusammengequetscht und in die Tiefe gedrückt. Zudem wurden ganze Gesteinsschichten bis zu 100 Kilometer weit als so genannte tektonische Decken über andere Schichten geschoben.

Langsam begannen die in die Tiefe gedrückten und übereinander geschobenen Gesteine, wie ein Korken im zähen Honig, aufzusteigen. Vor ungefähr 600.000 Jahren kam es schließlich zu einer zügigen Hebung der Hauptkette des Gebirges bis in seine heutige Höhe.

Der Mount Everest ist nicht nur der höchste Berg im Himalaya, er sieht auch etwas anders aus als andere Bergriesen. Sein Gipfelaufbau ist im Gegensatz zu anderen hohen Bergen nicht vergletschert. Es ist in dieser Höhe einfach zu kalt, als dass sich haftfähiger Schnee bilden könnte. Der trockene, feine Schnee wird vom Wind weggeblasen, so dass kein Gletschereis entstehen kann. Lediglich im so genannten Norten-Couloir konnte der Wind in geschützter Lage den Schnee zu einem kleinen Hängegletscher zusammenpressen.

4. Die Todeszone

Die Dichte der Atmosphäre nimmt mit zunehmender Höhe ab. Gleichzeitig sinkt der Luftdruck. Das kennst Du vielleicht aus dem Urlaub in den Bergen. Man schnauft beim Aufstieg in große Höhen und spricht von “dünner Luft”. Der Meteorologe spricht dabei von einem verminderten Sauerstoffpartialdruck. Mit zunehmender Höhe benötigt der Mensch ein Mehrfaches an Sauerstoff, um sich fortzubewegen. Er kann aber, bedingt durch die Luftdruckverminderung, immer weniger aufnehmen.

Das Ergebnis: Die Geh- oder Kletterstrecken, die zwischen zwei Ruhepausen liegen, werden immer kürzer und die Erholungszeiten immer länger. In Höhen über 8.000 Meter wird man kaum weiter als zehn bis 15 Schritte ohne Rast steigen können. In 5.500 Metern Höhe herrscht nur noch etwa die Hälfte des Luftdruckes in Meereshöhe. Auf dem Gipfel des Mount Everest ist es nur noch ein Drittel.

Bis zum Jahre 1978 war die vorherrschende Meinung der Höhenmediziner, dass der Mount Everest nur mit Hilfe von künstlichem Sauerstoff bestiegen werden könne. Im Mai 1978 traten die Tiroler Alpinisten Reinhold Messner und Peter Habeler erfolgreich den Gegenbeweis an.

Ihnen wurde prophezeit, dass sie dort oben ganz einfach ersticken oder als geistig Behinderte zurückkommen würden. Richtig ist, dass ein länger dauernder Aufenthalt in Höhen über 5.500 Meter nicht möglich ist. Ab 7.500 Metern Höhe spricht man von der “Todeszone”. Dies bedeutet, dass der Körper selbst in Ruhepausen rasch abbaut und eine dauerhafte Regeneration nicht möglich ist. Ein Aufstieg in noch größere Höhen ist zwar möglich, aber nur für kurze Zeit.

5. Das Volk der Sherpa

Wenn Du an den Mount Everest denkst, verbindest Du damit vielleicht auch das Volk der Sherpa. Aufgrund ihrer enormen Höhentauglichkeit sind diese Menschen ideale Expeditionsteilnehmer. Die wenigsten von ihnen, die als Hochträger oder Bergsteiger an Expeditionen teilnahmen, erreichten jedoch den Bekanntheitsgrad von Tenzing Norgay.

Das Volk der Sherpa ist vor rund 500 Jahren aus seiner osttibetischen Heimat ausgewandert. Warum die Sherpa den kühnen Entschluss fassten, den gewaltigen Gebirgszug des Himalaya zu überqueren, ist bis heute ein Rätsel. Schon ihr tibetischer Name weist auf dieses große Rätsel hin. “Shar” bedeutet Osten und “Pa” heißt Volk.

Die Sherpa sind demnach das Volk aus dem Osten. Ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet war Khan in Tibet. Von hier aus zogen 60.000 Menschen mit ihrem Hab und Gut über den 5.700 Meter hohen vergletscherten Nangpa Pass. Ihr Ziel waren die menschenleeren Täler des heutigen Khumbu-Gebietes südwestlich des Mount Everest mit ihren fruchtbaren Böden.

Die Sherpas leben vor allem als Bergbauern und Händler. Die höchsten ihrer Siedlungen findet man auf rund 5.000 Metern Höhe. Trotz kargem und relativ abgeschiedenem Leben legen die insgesamt 25.000 Sherpas großen Wert auf Bildung. Ein Sherpa-Spruch lautet daher: “Wer wenig weiß, ist ein Mensch mit einem Auge, wer viel weiß, hat tausend Augen”.

Da es bis vor kurzem noch keine Schulen gab, haben die Sherpa in tibetischen Klöstern lesen und schreiben gelernt. Aber auch das Wissen um die höchsten Berge der Welt und die einzigartige Natur des Himalaya hat die Besteigung der Sechs-, Sieben- und Achttausender durch ausländische Bergsteiger letztendlich erst möglich gemacht.

6. Der Yeti

Der “Yeti” ist ein sagenumwobenes Wesen in den Mythen und Legenden der Menschen im Himalaya. Er wird auch als Schneemensch bezeichnet. Angeblich soll er aussehen wie ein riesiger Affe oder Urmensch. Schon viele Forscher und Abendteurer haben nach dem geheimnisvollen Wesen in den Bergen des Himalayas gesucht. Gefunden wurde der Yeti nie.

Nur der berühmte Extrembergsteiger und Hobby-Yeti-Forscher Reinhold Messner will ihn gesehen haben. Der Bergsteiger meint, der Yeti sei nichts anderes als ein “Dremo”, ein Tibet-Bär ist. Dieser Bär sieht aus wie ein Braunbär, hat ein dickes, zotteliges Fell und ist etwa 2,20 Meter groß. Es gibt jedoch Menschen, die daran zweifeln, dass dieser Bär tatsächlich der Yeti aus den Legenden der Himalayabewohner ist.

Britische Forscher der Universität Oxford haben nach eigenen Aussagen einen offenbar überzeugenden Hinweis auf den legendären Schneemenschen Yeti entdeckt. Sie fanden ein Haarbüschel, das sich selbst mit DNA-Analysen keinem bekannten Tier zuordnen lässt.

Die Haare stammen von einem Baum im Himalaya-Staat Bhutan. Der erstaunliche Fund wurde am Institut für Molekularmedizin der Universität Oxford nach neuesten Methoden analysiert. Die Wissenschaftler fanden etwas DNA darin, wissen aber nicht, woher sie stammt.

Die DNA ist weder von einem Menschen, noch von einem Bären oder irgendetwas anderem aus der Tierwelt, das bislang bekannt ist. Noch nie zuvor haben Forscher DNA gefunden, die sie nicht erkennen konnten. Im Jahr 1999 hatte man am Oxforder Institut für Molekularmedizin schon einmal einen angeblichen Yeti-Pelz als Fälschung entlarvt. Bei dem merkwürdigen Fund aus dem Himalaya könnte es sich nach Ansicht einiger Zoologen um eine noch unbekannte Affenart handeln.

via http://www.tk-logo.de – Autor: Dr. Alexander Stahr

Written by moedee in: moes |
May
28
2008
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// R(h)einkultur Line-Up steht

R(h)einkultur am 5. Juli in Bonn (Rheinaue)

Blaue Bühne

12:30 Laura Bunt
13:20 Louis Lament
14:10 Don Bonn
15:20 The Trashmonkeys
16:40 Air Traffic
18:05 Schandmaul
19:35 Tomte
21:05 Ben Folds
22:45 Sportfreunde Stiller

Rote Bühne

12:00 SL Stereo
13:00 Trusting Nolan
14:10 Dune
15:20 Eternal Tango
16:35 Schelmish
17:55 Bloodlights
19:25 The Futureheads
21:05 Blackmail
22:45 Anti-Flag

Grüne Bühne

14:00 Hard Rain Hope
15:00 Dave de Bourg
16:10 Pull A Star Trip
17:20 Dicki Fliszar
18:20 Jonas Goldbaum
19:40 Roman Fischer
21:00 Jondo
22:15 Wohnraumhelden & Freunde Of Liedermaching

RheinHipHop Stage

12:00 1on1 Freestyle Battle
14:05 WBN Squad
14:35 Bonn Special feat. Konta, Sais & CaSh, Zwieback
15:40 IdeaFatte
16:10 Blumio & Habesha
16:35 Rohdiamanten
17:05 F.R.
17:35 Der Neue Westen
18:05 Morlockk Dilemma & Vmann & Mike Fiction
18:45 Fard 19:25 Casper
20:05 MB1000
20:45 Louis Logic & Blueprint with DJ JJ Brown & Paul Dateh on the violin
21:25 Manuellsen
22:15 Prinz Pi
23:15 Olli Banjo

Tanzberg

12:00 Phil Fidget 12:30 Tobox
13:00 Dominik Ferrer
13:30 Hemmi
14:00 Tom Hoax
15:00 Hans Nieswandt
16:30 Phil Fidget
17:30 Hemmi
18:30 Dominik Ferrer
19:30 tuettchips
20:30 Tobias Becker
22:00 Tobox
23:00 Elektrodrei

Written by moedee in: moes |
May
26
2008
0

// Talentfinder

Kommt die Rede auf das neue SportsLab des 1.FC Köln, gerät Cheftrainer Christoph Daum ins Schwärmen:”Weltweit einmalig” sei das elektronische
Scouting-System, das am GBH seit Kurzem seinen Dienst tut.

Dabei liegt der Fokus nicht auf Ligen wie England oder Spanien. Dementsprechend zeichnet der FC im SportsLab Begegnungen aus Polen, Rumänien oder auch Argentinien auf, aber auch Spiele von Turnieren der
Junioren-National-Teams. Die Geißböcke wollen Talente aufspüren, ehe sie
in den Fokus der Konkurrenz geraten.

Menschliches Herzstück des Projektes sind rund 25 Sportstudenten, die zwecks Analyse und Auswertung täglich stundenlang vor den Rechnern sitzen. Zwei Bedingungen müssen die Studenten erfüllen: Sie selbst müssen mindestens auf Bezirksliga-Niveau kicken und die Landessprache der durch sie betreuten Liga sprechen.Schließlich verbergen sich im TV-Kommentar wert-
volle Informationen.

Schon heute haben die Computer-Scouts 10.000 Spiele erfasst und geradezu seziert. Dabei werden regelrechte Dossiers zu den einzelnen Spielern angelegt, praktisch eine weltweite Rasterfahndung. Sucht der FC dann einen LV, der über eine gute Spieleröffnung und ein starkes Kopfballspiel verfügt, stehen per Mausklick sofort alle relevanten Szenen eines Kandidaten bereit.
So kann sich der Trainer sofort ein umfassendes Bild machen.
Natürlich zieht der FC weitere Erkundigungen ein und lässt Probanden auch
live vor Ort beobachten.

Neben dem Scouting wird das SportsLab bei der Videoanalyse und dem Aufbau einer Datenbank zum Einsatz gebracht.
CD hat das Projekt initiert und energisch vorangetrieben. Es steht noch am Anfang, soll aber ständig optimiert weden. Das SportsLab, geleitet von
Boris Notzon, bleibt beim 1.FC Köln, auch wenn Daum den Club mal verläßt.

Viel Geld hat der FC wohl für das SportsLab in die Hand genommen. Satelliten-
schüsseln wurden installiert, Decoder angeschafft, Glasfaser gelegt, riesige
Netzwerk-Speicher angelegt. Sponsoren haben dabei geholfen, dennoch verschlingt dieses Projekt eine beachtliche Summe. Wenn es gelingt, Flops
zu vermeiden und den einen oder anderen Rohdiamanten aufzuspüren, zahlt
sich das Investment auf jeden Fall aus.

Artikel über das Sportslab:

Der 1. FC Köln hat im Lizenzspielerbereich die Abteilung SportsLab installiert und die Abteilung in enger Kooperation mit der NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH weiter ausgebaut.

Das SportsLab unterstützt das Trainerteam um Christoph Daum unter anderem mit innovativen Spielanalysemethoden bei der Spielvorbereitung und -nachbetrachtung. Seit dem 1. Januar 2008 ist NetCologne offizieller Namensgeber des SportLab. Das Kölner Telekommunikationsunternehmen hat in den vergangenen Monaten eine optimale technische Infrastruktur für das Projekt geschaffen.

Hochmodernes SportsLab

Die im NetCologne SportsLab eingesetzte Hardware wurde von “Kramer & Crew” gesponsort. Der IT-Spezialist rüstete das SportsLab komplett mit Rechnern und Bildschirmen aus. Ein weiterer Partner ist die Open Source Factory GmbH, die mit dem Sendemitschnitt- und Archivsystem Xeatre.tv die Videoaufzeichnungs-Software zur Verfügung gestellt hat.

FC-Präsident Wolfgang Overath über das NetCologne SportsLab: “Wir sind sehr stolz, dass wir das Projekt “SportsLab´” in dieser Form als erster Club vorweisen können und bedanken uns bei den Partnern NetCologne, Kramer & Crew und Xeatre.tv für die hervorragende Unterstützung. Ich bin davon überzeugt, dass es dem FC auf Dauer mit Sicherheit helfen wird.”

Das NetCologne SportsLab des 1. FC Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, neueste Technologien zu beobachten, einzusetzen und sich diese für den Fußballsport zu Nutze zu machen. Das SportsLab-Projekt startete im Februar 2007 und ist seitdem als modernes Informationssystem zur Unterstützung von Lizenzspielerabteilung, Management, Scouting und Jugendnachwuchs in den Gesamtverein eingebunden.

Hauptaugenmerk auf drei Bereichen

Das Hauptaugenmerk des NetCologne SportsLab liegt auf drei Bereichen:

1. SportsLab-Videoanalyse

In England ist es bereits seit einigen Jahren Standard, die Videoanalyse in die tägliche Arbeit des professionellen Fußballsports einzubeziehen. Der 1. FC Köln ist hier Vorreiter in Deutschland und setzt die Videoanalyse im Verein dauerhaft um.

Hierzu zählen Analysen der eigenen Mannschaft, der Gegner oder einzelner spezieller Spieler, um die sportlich Verantwortlichen mit den bestmöglichen Informationen zu unterstützen.

2. SportsLab-Spielstatistik

Hierbei geht es um die Erstellung von Spielstatistiken, Einzelspielerstatistiken und Performance-Diagrammen als Informationsbasis für das Trainerteam.

Es sollen Rückschlüsse auf Einzelmerkmale wie Ballbesitz, Fehlpassquote, Zweikampfquote, Flanken, lange Bälle etc. gezogen werden können. Auch wird so eine Statistikvorschau zu kommenden Gegnern ermöglicht.

3. SportsLab-Datenbank

Ziel ist es, ein weltweites Netzwerk aufzubauen, das nachhaltig detaillierte Informationen zu den verschiedenen Ligen, Vereinen und Spielern liefert und diese in einer zentralen Datenbank speichert.

Von den Verantwortlichen können so sämtliche zur Verfügung stehenden Daten und Informationen zu den einzelnen Ligen, Vereinen und Spielern direkt abgerufen werden.

via 1A-Sport

Written by moedee in: moes |
May
16
2008
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// Marin, Adler und Helmes im vorläufigen Kader

Zugspitze – Die Würfel sind gefallen: Joachim Löw hat am Freitagmittag in der gläsernen “Panorama-Lounge 2962″ sein vorläufiges Aufgebot für die EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz benannt und dabei für einige Paukenschläge gesorgt.

Dabei berief der Bundestrainer überraschend Rene Adler als Ersatz-Torwart und verzichtete noch überraschender auf Timo Hildebrand vom FC Valencia.

Etwas unerwartet sind auch die drei Zweitliga-Profis Patrick Helmes vom 1. FC Köln sowie Oliver Neuville und als kleine Sensation Marko Marin von Borussia Mönchengladbach dabei.

Der 19 Jahre alte und nur 63 Kilogramm schwere “Zauber-Zwerg” (”Bild”) trug mit drei Toren und 13 Vorlagen in 30 Einsätzen wesentlich zum Aufstieg der “Fohlen” bei.

Im Mittelfeld erhielten zudem Jermaine Jones, Tim Borowski, Piotr Trochwoski und David Odonkor den Zuschlag.

26 Spieler im vorläufigen Aufgebot

Allerdings berief Löw insgesamt 26 Spieler für das Trainingslager vom 19. bis 30. Mai nach Mallorca.

Welche drei Profis er bis zum Meldeschluss der Uefa am 28. Mai noch aus seinem Aufgebot streicht, will der 48-Jährige dann nach den Trainingseindrücken entscheiden.

“Wir wollen alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auch ausschöpfen, die Spieler nochmals zu sehen. Am 28. Mai endet das Casting”, erklärte der Bundestrainer.

“Hatten Marko schon länger auf der Liste”

Der größe Paukenschlag war sicherlich die Berufung von Youngster Marin. “Wir hatten ihn schon länger auf der Liste, das hat nichts mit dem Ausfall von Bernd Schneider zu tun”, sagte Löw.

“Nach jeder Beobachtung kamen positive Rückmeldungen. Er ist besonders in Eins-zu-eins-Situationen stark und frech. Diese Stärke wollen wir nutzen.”

Der Gladbacher, der bislang fünf Spiele für die deutsche U21 bestritt, zeigte sich begeistert: “Ich bin überglücklich und konnte es kaum glauben. Das muss ich alles erst einmal verarbeiten. Ich bin auf die zwölf Tage auf Mallorca gespannt.”

Hildebrand “geschockt und irritiert”

Gespannt sein dürfte auch Adler, der neben den etablierten Jens Lehmann und Robert Enke das Torhüter-Trio stellt. Schwer verärgert zeigte sich erwartungsgemäß der ausgebootete Hildebrand.

“Ich bin überrascht, geschockt, auch irritiert”, sagte der Keeper des FC Valencia.

“Klar bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als diese Entscheidung so hinzunehmen wie sie ist. Und selbstverständlich muss ich sie auch akzeptieren. Aber verstehen oder gar nachvollziehen kann ich sie nicht.”

Löw zeigte für den Unmut Verständnis: “Alle Spieler, denen wir abgesagt haben, waren schon schmerzlich enttäuscht, weil sie intensiv um ihre Teilnahme gekämpft haben. Es ist klar, dass Timo Hildebrand insbesondere tief enttäuscht ist. Was das für seine weitere Karriere bedeutet, wollen wir mal offen lassen.”

Metzelder und Westermann dabei

Den Abwehrblock des deutschen Teams bilden die bewährten Kräfte Per Mertesacker aus Bremen, die Münchner Außenverteidiger Philipp Lahm und Marcell Jansen sowie der Berliner Arne Friedrich und Christoph Metzelder.

Letzterer hatte am vergangenen Sonntag nach sechsmonatiger Pause wegen einer Fußsohlenverletzung sein Comeback für Real Madrid gegeben.

Dazu stoßen wie erwartet der Schalker Defensivallrounder Heiko Westermann und Rechtsverteidiger Clemens Fritz aus Bremen, der auch offensivere Positionen auf der rechten Seite bekleiden kann.

Borowski kehrt zurück

Die Mittelfeldbesetzung wird angeführt von Kapitän Michael Ballack, der erst nach dem Champions-League-Finale seines FC Chelsea am 21. Mai gegen Manchester United nach Mallorca nachreisen wird.

Torsten Frings kehrt nach langwierigen Knieproblemen in den Kreis der deutschen Auswahl zurück. Auf Thomas Hitzlsperger aus Stuttgart, den Leverkusener Simon Rolfes, Bastian Schweinsteiger von Meister Bayern München und den wieder erstarkten Bremer Tim Borowski zählt Löw ebenso.

“Er hat uns schon in den letzten Bundesligawochen überzeugt. Er hatte eine schwere Phase, war längere Zeit aus seinem Rhythmus raus. Jetzt hat er aber wieder zu seiner Form gefunden”, begründete der Bundestrainer.

Mit Jones, Trochowski und Odonkor

Aber aufgrund der Aufstockung des Kaders schafften auch die “Wackelkandidat” Piotr Trochowski vom Hamburger SV, Jermaine Jones von Schalke 04 sowie David Odonkor von Betis Sevilla den Sprung.

Platz fünf und sechs im Sturm neben den Münchnern Miroslav Klose und Lukas Podolski, Mario Gomez aus Stuttgart und dem Schalker Kevin Kuranyi besetzen der Mönchengladbacher Konterangreifer Neuville und Helmes.

Der Kölner profitierte nicht nur von seinen 17 Treffern und einem beeindruckenden Endspurt in der Zweiten Liga, sondern auch von seiner zusätzlichen Einsetzbarkeit im offensiven Mittelfeld.

Tor: Jens Lehmann (Arsenal London), Robert Enke (Hannover 96), Rene Adler (Bayer Leverkusen)

Abwehr: Arne Friedrich (Hertha BSC), Philipp Lahm, Marcell Jansen (beide Bayern München), Per Mertesacker, Clemens Fritz (beide Werder Bremen), Christoph Metzelder (Real Madrid), Heiko Westermann (Schalke 04)

Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea), Torsten Frings, Tim Borowski (beide Werder Bremen), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Simon Rolfes (Bayer Leverkusen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV), Jermaine Jones (Schalke 04), Marko Marin (Borussia Mönchengladbach), David Odonkor (Betis Sevilla)

Sturm: Miroslav Klose, Lukas Podolski (beide Bayern München), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Kevin Kuranyi (Schalke 04), Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach), Patrick Helmes (1.FC Köln)

via tiscali

Written by moedee in: moes |

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