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// MOE´S BLOCK \\ » 2009 » February
Feb
27
2009
0

// Weisheiten

Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.
Albert Schweizer

Du kannst versuchen, deinen Kindern gleich zu sein, aber suche nie sie die gleich zu machen, denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern.
Kahlil Gibran

Erst wenn der Brunnen versiegt, erkennt man seinen Wert.
Albanischer Spruch

Was ist die Mehrheit?
Mehrheit ist Unsinn; Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen.
Friedrich Schiller

Wo getrunken wird, sperre die Ohren auf.
Spruchweisheit aus Brasilien

Written by admin in: (unsinnige) Sprüche, moes |
Feb
23
2009
0

// Live vom Rosenmontagszug

Dr’ Zoch kütt

Written by admin in: Kölle, moes |
Feb
21
2009
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// Live aus den Sartory Sälen

Written by admin in: Kölle, moes |
Feb
18
2009
2

// Wieverfastelovend

Weiberfastnacht

WieverfastelovendAn Weiberfastnacht (auf Kölsch: Wieverfastelovend) – der in diesem Jahr auf Donnerstag, den 19.02.2009, fällt – wird traditionell der Straßenkarneval eröffnet. Dazu findet auf dem Heumarkt eine große Freiluftsitzung statt, die schon morgens um 10 Uhr mit kölscher Musik beginnt.

Um elf Uhr zeigt sich das Dreigestirn dem närrischen Volk und Oberbürgermeister Fritz Schramma übergibt für die tollen Tage die Schlüssel der Stadt. Ab 11:11 Uhr wird dann in der Stadt bis in die Nacht hinein auf den Straßen und in den Kneipen gefeiert.

Um 13 Uhr wird traditionell am Severinstor das Historienspiel “Jan und Griet” aufgeführt, in dessen Anschluss ein Umzug durch die Stadt bis zum Denkmal “Jan von Werth” am Altermarkt stattfindet.

Die Geschichte der Weiberfastnacht
Was heute in karnevalistisch-spaßiger Art mit Rathaussturm, Umzug und Sitzungen gefeiert wird, hat einen ernsten Hintergrund. Die Weiberfastnacht in ihrer heutigen Form hat ihren Ursprung im rechtsrheinischen Bonner Stadtteil Beuel.

Das Wort “Emanzipation” war damals noch nicht in aller Munde, aber sie taten genau das, was man heute darunter versteht. Die Beueler Wäscherinnen begehrten auf gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. 1824 gründete sich aus dieser Frauenbewegung das erste Beueler Damenkomitee. Vor 181 Jahren also entstand der Brauch der Wäscherinnen, einmal im Jahr – nämlich am Donnerstag vor Karneval – nicht die Wäsche, sondern die Männer “in die Mangel zu nehmen”.
Vom Kaffeeklatsch zum Wieverfastelovend

Die Beueler Wäscherinnen und Bleicherinnen taten sich zusammen, um sich gegen die unzumutbaren körperlichen und seelischen Belastungen, die ihnen aufgebürdet wurden, zu wehren. Sie wollten auf ihr hartes und als unwürdig empfundenes Los aufmerksam machen. Deshalb trafen sie sich zum Kaffeeklatsch, bei dem ein festes Reglement galt: Die Frauen hatten die Pflicht, über die groben Verstöße ihrer Männer gegen den Hausfrieden und die eheliche Treue oder über deren Alkoholexzesse zu berichten. Die Übeltäter waren selbstverständlich ausgeschlossen. Ihre Probleme wollten die Damen unter sich besprechen, denn unbeobachtet konnten sie sich ihren ganzen Frust von der Seele reden.

Der Brauch der Wäscherinnen überstand die unterschiedlichen politischen Epochen von der preußischen Besatzung über das Bismarck-Reich, die Monarchie, die erste Demokratie und die Nazi-Zeit bis hin zur heutigen Demokratie, die untrennbar mit dem Namen Bonn verbunden ist.

Seit 1958 benennen die Beueler Weiber alljährlich eine Repräsentantin aus ihren eigenen Reihen, die Wäscherprinzessin. Diese zieht am Karnevalsdonnerstag zum Sturm auf das Beueler Rathaus, das seit einigen Jahren unter anderem von einer Frau, nämlich der Bonner Oberbürgermeisterin, ihren männlichen Vertretern und dem Bezirksvorsteher verteidigt wird. Wie immer ohne Erfolg, wie die Kenner der Weiberfastnacht wissen.

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