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Jun
24
2009

// Heute ist mein HALBJAHRES-GEBURTSTAG

.. und mein NAMENSTAG – Juchuu!
Mit Kirche und der entsprechenden Namensgebung habe ich nichts zu tun. Doch finde ich die Namensgebung, sowie die Herkunft der verschiedenen Namen (vor allem Nachnamen) sehr interessant.

Die Bedeutung von Namen
Schon seit jeher steht der Vorname als individuelles Merkmal und begleitet uns ein Leben lang. Er unterscheidet von Mitmenschen und sagt, ob das Neugeborene Junge oder Mädchen ist. Bis ins 12. Jahrhundert genügte dafür der Vorname. Mit wachsender Bevölkerung entwickelten sich feste Familiennamen, um Personen besser zu unterscheiden und nach Zugehörigkeit und Abstammung zuzuordnen.

Woher die Namen eigentlich kommen …
Schon den Germanen war die besondere Bedeutung des Vornamens bewusst. Sie nannten den Nachwuchs nach ihren Göttern, der unmittelbar erlebten Natur, der Tierwelt oder dem kriegerischen Leben. Hier sollten gewünschte Eigenschaften vom Namensgeber auf den Namenseigner übergehen. Häufig wurde so auch ein überirdischer Schutz herbeigesehnt.

Viele germanische Wortstämme weisen deshalb auf Kampf und Krieg, Waffen und Sieg oder Schutz hin. Und bis heute gibt es sie in unserem Sprachgebrauch.

Erst Ende des 12. Jahrhunderts verdrängten christliche Vornamen lateinischen und griechischen Ursprungs nach und nach die germanische Namengebung. Besonders beliebt: Rufnamen aus dem Neuen Testament. Germanische Vornamen wie Sigmar (”Der berühmte Sieger”), Ingeborg (”Die unter dem Schutz des Gottes Ing Stehende”) oder Elfriede (”Die mit Elfenhilfe Rat gibt”) gerieten “außer Mode”. Auch die christliche Namengebung widmete sich der Verehrung von Schutzheiligen. Mit der Heiligenverehrung wurden auch viele germanische Namen rehabilitiert: Sie wurden nicht mehr in ursprünglicher Bedeutung verstanden, sondern in christlichen Zusammenhang gesetzt.

Die Ära der Doppelnamen
Doppelnamen werden mit Beginn des Humanismus modern. So sollten sehr häufige Vornamen individuellen Charakter zurückerhalten. Erst mit den Doppelnamen Johann Sebastian oder Johann Wolfgang erkennen wir ihre prominenten Träger.

Einflüsse aus den Nachbarländern
Seit dem 17. Jahrhundert machen ausländische Namen Karriere. Von Frankreich aus kommen Namen wie Jeanette oder Louis, aus Italien Eleonora oder Laura in den deutschen Sprachgebrauch. Die meisten von ihnen klingen so angenehm, dass sie sich rasch einbürgern.

Ein Jahrhundert später schaffen es auch englische Namen in die deutsche Namengebung. Besonders in gut bürgerlichen Kreisen mit Bewunderung auf das wirtschaftlich aufstrebende England werden Nachkömmlinge gerne mit Henry oder Arthur benannt.

Nordische Namen tauchen dann im 19. Jahrhundert auf: Helga, Ingrid, Ingeborg, Sigrid bei den Frauen, Gustav, Hjalmar und Knud bei den Männern.

Auch slawische Namen kommen immer wieder dazu, besonders dann, wenn russische Großfürstinnen in deutsche Herrscherhäuser einheiraten. Ludmilla, Olga oder Wanda bürgern sich im Sprachgebrauch ein und verlieren, wie auch Boris, für deutsche Ohren ihre Ungewöhnlichkeit.

Und heute?
Heute spielt die Namengebung eine größere Rolle als je zuvor. Einzigartig und besonders soll das Neugeborene benannt werden. Bewusst wird ausgewählt, um einer Schar von gleich klingenden Namen zu entkommen. Aber geblieben ist der Name als ganz individuelles Merkmal.

Written by admin in: hope for the future, moes, nur so |

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